Der Runde Tisch in Stockum zeigt deutlich das die CDU nur reden möchte, jedoch nicht das Lehrschwimmbecken retten will.

Willkommen im Wahlkampf 2020, dann wird die CDU den Menschen in Stockum sagen, wir haben alles versucht, doch die anderen Parteien wollten nicht.

Das ist eine Strategie, die nicht stimmt, auch die Linke möchte das Lehrschwimmbecken erhalten!

Da die CDU immer sagt, für Tarifverträge nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne ist kein Geld da, kann die CDU im gleichen Atemzug nicht erklären, woher das Geld für das Lehrschwimmbecken kommen soll. Da heißt es, eine Förderung, die jedoch so oft überzeichnet ist, das schon der Antrag Verschwendung ist.

Für die Linke kommt daher nur ein Vorschlag auf den Tisch, Lehrschwimmbecken retten und gleichzeitig Tarifverträge nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne einführen.

Das möchte die CDU allerdings nicht und meint man möchte sich keine Stimmen kaufen Die CDU scheint allerdings in dem Fall noch nicht verstanden zu haben, das Politik auch verhandeln ist, vor allem wenn man keine Mehrheit im Rat hat.

So wird es wieder nur deutlich, die CDU möchte nur reden über das Lehrschwimmbecken, die Rettung ist der Partei egal, sonst würde man endlich verhandeln.

Es fehlt eine Stimme zur Rettung!

Ein Solebad Werne ohne Tarifvertrag nach TVÖD ist auf Dauer ein Solebad ohne gutes Personal!

Was die Linke im Vorfeld gesagt hat, tritt leider schneller als erwartet ein. Nur wenige Wochen nach der Neueröffnung des Solebads Werne hat die erste sehr gute Mitarbeiterin die GmbH verlassen und ist zu einem Bad nach Kamen gewechselt, da dort nach Tarifvertrag bezahlt wird.

Wenn die Stadt Werne nun denkt, das ist ein Einzelfall, dann sind wir der Meinung, dass es in Zukunft noch mehr Kündigungen geben wird und die Mitarbeiter zu anderen Bädern wechseln werden, da dort attraktivere Bedingungen herrschen.

Gutes Personal ist nur mit einem Tarifvertrag zu halten, daher fordert die Linke erneut die Einführung eines Tarifvertrages nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne!

Wenn man so ein Bad baut, sollte man nicht am Personal sparen. Das ist das Sparen am falschen Ende und birgt das zu große Risiko, dass der Zuschuss noch höher ausfällt als geplant.

Gutes bezahltes Personal = Gutes Personal = Zufriedene Kunden, die wiederkommen!

Tarifvertrag nach TVÖD jetzt!

Mehr Abfalleimer für Werne, damit keiner mehr seinen Abfall auf die Straße werfen muss.

Dieses Bild ist in der Innenstadt von unserer schönen Stadt gemacht worden und sieht bestimmt nicht einladend aus und auch für die Umwelt ist das nicht gerade das richtige.

 

Daher hat Die Linke am gestrigen Abend folgenden Vorschlag / Antrag eingereicht:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Christ,

Die Linke im Stadtrat, möchte vorschlagen, dass die zuständigen Ausschüsse nach der Sommerpause nachfolgende Punkte auf die Tagesordnung nehmen und im Stadtrat beschließen zu lassen:

1.) Aufstellung von Abfalleimern mit Aschenbechern

Erneut ist bei der Aktion „Werne putzt sich raus“ aufgefallen, dass es zu wenig Abfalleimer in Werne gibt. Daher möchte Die Linke, dass in der Fußgängerzone im Wechsel linke Seite, rechte Seite alle 50 Meter ein Abfalleimer mit Aschenbecher aufgestellt wird. Auch im restlichen Stadtgebiet wäre dies zu empfehlen, hier in noch sinnvoll zu ermittelnden Abständen. Auf jeden Fall so, dass eine ausreichende Anzahl vorhanden ist.

2.) Wegwerfen von Zigaretten Resten und Kaugummis – Ordnungsgeld

Nachdem die Maßnahme Punkt 1 in der Fußgängerzone umgesetzt wurde, schlägt Die Linke die Einführung eines Ordnungsgeld für auf den Boden geworfene Zigarettenkippen oder auch Kaugummis vor.

Damit eine klare Signalwirkung entsteht, sollte dieses Ordnungsgeld auf 300 Euro pro Zigarette oder Kaugummi festgesetzt werden. Wenn auch die weiteren Abfalleimer im gesamten Stadtgebiet aufgestellt worden sind, sollte der Geltungsbereich für dieses Ordnungsgeld auf das ganze Stadtgebiet erweitert werden.

Begründung:

Eine weggeworfene Zigarettenkippe verseucht bis zu 40 Liter Grundwasser.

Der Kaugummi ist quasi ein naher Verwandter der Plastiktüte. Kaugummi besteht zu einem wesentlichen Teil aus dem gleichen Grundstoff und ist entsprechend schwer abbaubar. Bis zu fünf Jahre verbleibt der Kaugummi auf der Straße.

Der Vorschlag Der Linken hat das Ziel, dass jeder Mensch in dieser Stadt ein größeres Bewusstsein für die Umwelt und eine sachgerechte Entsorgung von Müll entwickelt. Außerdem wird das Stadtbild durch weniger Zigarettenkippen und Kaugummis verschmutzt und somit attraktiver.

Das Lehrschwimmbecken ist bald Geschichte, da die CDU keine Kompromisse eingehen wollte.

Schade das die CDU den Kompromiss Vorschlag von uns nicht hören wollte, zeigt aber auch ganz deutlich, dass die CDU nicht wirklich an einem Festhalten des Lehrschwimmbeckens interessiert war. Denn wenn sie bereit gewesen wären zum Zuhören, wäre der Kompromissvorschlag gewesen:

Weiterführung des Lehrschwimmbeckens und jetzt der Kompromiss, 2020, 2021 bis zum Jahr 2015 Einführung des Tarifvertage nach TVÖD der städtischen GmbH’s (Solebad, Werne Marketing).

Dieses Weigern dem Kompromiss zuzuhören, deutet darauf hin, das der Mensch und seine Leistung im Job nicht richtig vergütet werden soll. Nennt man dieses dann noch christliche Politik?

Die CDU hat durch ihr verhalten die Schließung des Lehrschwimmbeckens alleine zu verantworten. Ein Kompromiss wäre möglich gewesen!

Bericht des WA

Solebad Werne, sozial geht anders.

Unserer Partei kommt es spanisch vor, dass Preise beschlossen wurden, die keinen Sozialtarif beinhalten.

Wir dürfen nicht vergessen, wie viele Menschen geringe Löhne beziehen und wie schwierig es ist, die hier genannten Eintrittspreise zu bezahlen.

Die Mitarbeiter der Natur-Solebad GmbH erhalten keinen Tariflohn, da wir im Rat ihnen den Tariflohn verweigert haben.

Nun werden sie genauso wie viele andere Menschen, die Aufstocken und dabei hart arbeiten mit hohen Preisen konfrontiert. Mancher zukünftige Mitarbeiter in dieser GmbH wird jeden Cent umdrehen müssen um seiner Familie in der Freizeit dieses Solebad zu gönnen.

Wir werden von vielen hart arbeitenden Bürgern verlangen, dass sie jeden Cent umdrehen müssen oder dass sie sogar von einem Besuch ausgeschlossen werden. Dies trifft auch eine Vielzahl von älteren Menschen wie z.B. auch die Rentnerin, dessen Mann verstorben ist und die nun deutlich weniger Rente erhält.

Auch für viele Familien wird ein Besuch des Solebads unerschwinglich sein. Dabei sollte es ein Familienbad werden und nun kommt es mir so vor, dass der Bürger im finanziellen Rahmen oben mitspielen muss ansonsten wird er nichts im elitären Club des Solebades zu suchen haben.

Sozial geht anders!

Der ganze Bericht in den Ruhr Nachrichten

Ist in Werne ein Schatz gefunden worden oder was treibt die CDU für ein Spiel?

Noch nicht lange ist es her, da wurden im Stadtrat vor allem von der CDU Anträge zu einer tariflichen Bezahlung der Solebad Mitarbeiter abgelehnt. Als Begründung gab man damals die angespannte Haushaltslage der Stadt an. Nun setzt sich genau diese CDU für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens ein.

Da stellt sich die Frage, woher nun das Geld für diese nicht eingeplante Erhaltung herkommt?

Die Tarifverträge waren nicht nur für die zukünftigen Mitarbeiter des Werner Solebades wichtig, sondern auch für die anderen ausgegliederte GmbHs wie zum Beispiel die Werne Marketing GmbH, dessen Arbeit die CDU bekannterweise nicht wertzuschätzen weiß.

Auch ein Lehrschwimmbecken ist unbestritten wichtig und somit wird „Die Linke“ dieses bestimmt nicht einfach in der nächsten Ratssitzung ablehnen. Doch, da die CDU sich bei den Tarifverträgen so deutlich aus dem Fenster gelehnt hat, sehen „Die Linken“ nun die Notwendigkeit, dass solche Themen wieder gesamtheitlich auf den Prüfstand müssen.

Wenn der Rat dem Lehrschwimmbecken in der Ratssitzung im Dezember einfach zustimmt, macht dieser sich unglaubwürdig über den erklärten Sparwillen. Ebenso ist es ein Zeichen der geringen Wertschätzung gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.

Man muss der CDU hier deutlich sagen, so macht man Politik unglaubwürdig. Anscheinend möchte die CDU von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.

Wir sollten die Mitarbeiter der Werner GmbHs schätzen und diesen einen Tarifvertrag für die vernünftige, zuverlässige und gute Arbeit geben. Des Weiteren sollten wir das Lehrschwimmbecken retten – auch wenn wir uns beides zurzeit nicht leisten können.

„Die Linke“ wird für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens stimmen, wenn es auch Tarifverträge nach TVÖD für die stadteigenen GmbHs gibt.

Es liegt an der CDU, ob die Glaubwürdigkeit der Werner Politik auch morgen noch etwas wert ist. Wir können alle gespannt auf die Ratssitzung im Dezember schauen.

Wir brauchen eine konsequente politische Linie und keine wechselhafte Abenteuerpolitik, damit diese schöne Stadt nach 2020 noch lebens- und liebenswert ist.

Die Preisvorschläge für das neue Solebad, sind für die Linke nicht tragbar.

Was macht die alleinerziehende Mutter, die nicht selten von HARTZ IV lebt? Der Geringverdiener der gerade noch seine Familie durch den Monat bringt und sich noch nicht traut aufzustocken? Was ist mit dem Rentner, muss er mehr Flaschen sammeln, um das neue Solebad erleben zu dürfen?

Im ganzen Konzept ist kein Sozialtarif vorgesehen und so kann man diesen  Preisen nicht zustimmen.