Ist in Werne ein Schatz gefunden worden oder was treibt die CDU für ein Spiel?

Noch nicht lange ist es her, da wurden im Stadtrat vor allem von der CDU Anträge zu einer tariflichen Bezahlung der Solebad Mitarbeiter abgelehnt. Als Begründung gab man damals die angespannte Haushaltslage der Stadt an. Nun setzt sich genau diese CDU für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens ein.

Da stellt sich die Frage, woher nun das Geld für diese nicht eingeplante Erhaltung herkommt?

Die Tarifverträge waren nicht nur für die zukünftigen Mitarbeiter des Werner Solebades wichtig, sondern auch für die anderen ausgegliederte GmbHs wie zum Beispiel die Werne Marketing GmbH, dessen Arbeit die CDU bekannterweise nicht wertzuschätzen weiß.

Auch ein Lehrschwimmbecken ist unbestritten wichtig und somit wird „Die Linke“ dieses bestimmt nicht einfach in der nächsten Ratssitzung ablehnen. Doch, da die CDU sich bei den Tarifverträgen so deutlich aus dem Fenster gelehnt hat, sehen „Die Linken“ nun die Notwendigkeit, dass solche Themen wieder gesamtheitlich auf den Prüfstand müssen.

Wenn der Rat dem Lehrschwimmbecken in der Ratssitzung im Dezember einfach zustimmt, macht dieser sich unglaubwürdig über den erklärten Sparwillen. Ebenso ist es ein Zeichen der geringen Wertschätzung gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.

Man muss der CDU hier deutlich sagen, so macht man Politik unglaubwürdig. Anscheinend möchte die CDU von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.

Wir sollten die Mitarbeiter der Werner GmbHs schätzen und diesen einen Tarifvertrag für die vernünftige, zuverlässige und gute Arbeit geben. Des Weiteren sollten wir das Lehrschwimmbecken retten – auch wenn wir uns beides zurzeit nicht leisten können.

„Die Linke“ wird für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens stimmen, wenn es auch Tarifverträge nach TVÖD für die stadteigenen GmbHs gibt.

Es liegt an der CDU, ob die Glaubwürdigkeit der Werner Politik auch morgen noch etwas wert ist. Wir können alle gespannt auf die Ratssitzung im Dezember schauen.

Wir brauchen eine konsequente politische Linie und keine wechselhafte Abenteuerpolitik, damit diese schöne Stadt nach 2020 noch lebens- und liebenswert ist.

Ein kleiner Rückblick auf die Mitgliederversammlung am 11.09.2018

Eine interessante Mitgliederversammlung fand am 11.09.2018 in dem Restaurant Wienbrede statt.

Eines der Themen war der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2020. Bei dieser Wahl hoffen wir auf Unterstützung von Bodo Ramelow. Kontakte sind schon fortgeschritten und gibt uns Vorfreude auf die Wahl im Jahr 2020.

Ein weiteres Thema waren die Preise für das Solebad Werne, ohne Sozialtarif geht für die Linke in Werne nichts und wird in der nächsten Ratssitzung mit einem „Nein“ quittiert.

Da wir für die Bürger in Werne da sind und das nicht nur im Wahlkampf, werden wir uns einsetzen, damit das Solebad in dieser schönen Stadt ab 2019 keinen Menschen ausgrenzen wird.

Der nächste Termin zur Mitgliederversammlung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Preisvorschläge für das neue Solebad, sind für die Linke nicht tragbar.

Was macht die alleinerziehende Mutter, die nicht selten von HARTZ IV lebt? Der Geringverdiener der gerade noch seine Familie durch den Monat bringt und sich noch nicht traut aufzustocken? Was ist mit dem Rentner, muss er mehr Flaschen sammeln, um das neue Solebad erleben zu dürfen?

Im ganzen Konzept ist kein Sozialtarif vorgesehen und so kann man diesen  Preisen nicht zustimmen.

Gründung des Ortsverband Werne

Am 03.07.2018 war es soweit, in der Gaststätte Wienbrede (Stockumerstr. 23) wurde der „Ortsverband DIE LINKE Werne an der Lippe“ gegründet.

Nicht nur die Mitglieder Rebecca Gutzat, Andreas Schütte, Kira Sawilla, Lukas Weber, Martin Pausch und Thorsten Köller waren anwesend, sondern auch Friedhelm Schaumann (Vorsitzender der Kreisverband Unna) Mustafa Kurt und Barbara Möller, auch folgte auf dieser öffentlichen Sitzung ein Werner Bürger der Einladung zur Gründungsveranstaltung.

Nachdem Rebecca Gutzat und Martin Pausch zu den Sprechern gewählt wurden, ging man direkt an die Arbeit. Eines der Themen war der Haushalt und der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2020.

Die nächste Mitgliederversammlung ist für September 2018 geplant.

Bericht des WA