Ein Solebad Werne ohne Tarifvertrag nach TVÖD ist auf Dauer ein Solebad ohne gutes Personal!

Was die Linke im Vorfeld gesagt hat, tritt leider schneller als erwartet ein. Nur wenige Wochen nach der Neueröffnung des Solebads Werne hat die erste sehr gute Mitarbeiterin die GmbH verlassen und ist zu einem Bad nach Kamen gewechselt, da dort nach Tarifvertrag bezahlt wird.

Wenn die Stadt Werne nun denkt, das ist ein Einzelfall, dann sind wir der Meinung, dass es in Zukunft noch mehr Kündigungen geben wird und die Mitarbeiter zu anderen Bädern wechseln werden, da dort attraktivere Bedingungen herrschen.

Gutes Personal ist nur mit einem Tarifvertrag zu halten, daher fordert die Linke erneut die Einführung eines Tarifvertrages nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne!

Wenn man so ein Bad baut, sollte man nicht am Personal sparen. Das ist das Sparen am falschen Ende und birgt das zu große Risiko, dass der Zuschuss noch höher ausfällt als geplant.

Gutes bezahltes Personal = Gutes Personal = Zufriedene Kunden, die wiederkommen!

Tarifvertrag nach TVÖD jetzt!

Soziale Gerechtigkeit europaweit!

Unsere Genossin Kira hat sich wieder Gedanken zu einem aktuellen Thema gemacht.
Diesmal geht es um Soziale Gerechtigkeit – insbesondere im europäischen Kontext.

 

Mehr Abfalleimer für Werne, damit keiner mehr seinen Abfall auf die Straße werfen muss.

Dieses Bild ist in der Innenstadt von unserer schönen Stadt gemacht worden und sieht bestimmt nicht einladend aus und auch für die Umwelt ist das nicht gerade das richtige.

 

Daher hat Die Linke am gestrigen Abend folgenden Vorschlag / Antrag eingereicht:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Christ,

Die Linke im Stadtrat, möchte vorschlagen, dass die zuständigen Ausschüsse nach der Sommerpause nachfolgende Punkte auf die Tagesordnung nehmen und im Stadtrat beschließen zu lassen:

1.) Aufstellung von Abfalleimern mit Aschenbechern

Erneut ist bei der Aktion „Werne putzt sich raus“ aufgefallen, dass es zu wenig Abfalleimer in Werne gibt. Daher möchte Die Linke, dass in der Fußgängerzone im Wechsel linke Seite, rechte Seite alle 50 Meter ein Abfalleimer mit Aschenbecher aufgestellt wird. Auch im restlichen Stadtgebiet wäre dies zu empfehlen, hier in noch sinnvoll zu ermittelnden Abständen. Auf jeden Fall so, dass eine ausreichende Anzahl vorhanden ist.

2.) Wegwerfen von Zigaretten Resten und Kaugummis – Ordnungsgeld

Nachdem die Maßnahme Punkt 1 in der Fußgängerzone umgesetzt wurde, schlägt Die Linke die Einführung eines Ordnungsgeld für auf den Boden geworfene Zigarettenkippen oder auch Kaugummis vor.

Damit eine klare Signalwirkung entsteht, sollte dieses Ordnungsgeld auf 300 Euro pro Zigarette oder Kaugummi festgesetzt werden. Wenn auch die weiteren Abfalleimer im gesamten Stadtgebiet aufgestellt worden sind, sollte der Geltungsbereich für dieses Ordnungsgeld auf das ganze Stadtgebiet erweitert werden.

Begründung:

Eine weggeworfene Zigarettenkippe verseucht bis zu 40 Liter Grundwasser.

Der Kaugummi ist quasi ein naher Verwandter der Plastiktüte. Kaugummi besteht zu einem wesentlichen Teil aus dem gleichen Grundstoff und ist entsprechend schwer abbaubar. Bis zu fünf Jahre verbleibt der Kaugummi auf der Straße.

Der Vorschlag Der Linken hat das Ziel, dass jeder Mensch in dieser Stadt ein größeres Bewusstsein für die Umwelt und eine sachgerechte Entsorgung von Müll entwickelt. Außerdem wird das Stadtbild durch weniger Zigarettenkippen und Kaugummis verschmutzt und somit attraktiver.