Der Runde Tisch in Stockum zeigt deutlich das die CDU nur reden möchte, jedoch nicht das Lehrschwimmbecken retten will.

Willkommen im Wahlkampf 2020, dann wird die CDU den Menschen in Stockum sagen, wir haben alles versucht, doch die anderen Parteien wollten nicht.

Das ist eine Strategie, die nicht stimmt, auch die Linke möchte das Lehrschwimmbecken erhalten!

Da die CDU immer sagt, für Tarifverträge nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne ist kein Geld da, kann die CDU im gleichen Atemzug nicht erklären, woher das Geld für das Lehrschwimmbecken kommen soll. Da heißt es, eine Förderung, die jedoch so oft überzeichnet ist, das schon der Antrag Verschwendung ist.

Für die Linke kommt daher nur ein Vorschlag auf den Tisch, Lehrschwimmbecken retten und gleichzeitig Tarifverträge nach TVÖD für die städtischen GmbHs in Werne einführen.

Das möchte die CDU allerdings nicht und meint man möchte sich keine Stimmen kaufen Die CDU scheint allerdings in dem Fall noch nicht verstanden zu haben, das Politik auch verhandeln ist, vor allem wenn man keine Mehrheit im Rat hat.

So wird es wieder nur deutlich, die CDU möchte nur reden über das Lehrschwimmbecken, die Rettung ist der Partei egal, sonst würde man endlich verhandeln.

Es fehlt eine Stimme zur Rettung!

Das Lehrschwimmbecken ist bald Geschichte, da die CDU keine Kompromisse eingehen wollte.

Schade das die CDU den Kompromiss Vorschlag von uns nicht hören wollte, zeigt aber auch ganz deutlich, dass die CDU nicht wirklich an einem Festhalten des Lehrschwimmbeckens interessiert war. Denn wenn sie bereit gewesen wären zum Zuhören, wäre der Kompromissvorschlag gewesen:

Weiterführung des Lehrschwimmbeckens und jetzt der Kompromiss, 2020, 2021 bis zum Jahr 2015 Einführung des Tarifvertage nach TVÖD der städtischen GmbH’s (Solebad, Werne Marketing).

Dieses Weigern dem Kompromiss zuzuhören, deutet darauf hin, das der Mensch und seine Leistung im Job nicht richtig vergütet werden soll. Nennt man dieses dann noch christliche Politik?

Die CDU hat durch ihr verhalten die Schließung des Lehrschwimmbeckens alleine zu verantworten. Ein Kompromiss wäre möglich gewesen!

Bericht des WA

Ist in Werne ein Schatz gefunden worden oder was treibt die CDU für ein Spiel?

Noch nicht lange ist es her, da wurden im Stadtrat vor allem von der CDU Anträge zu einer tariflichen Bezahlung der Solebad Mitarbeiter abgelehnt. Als Begründung gab man damals die angespannte Haushaltslage der Stadt an. Nun setzt sich genau diese CDU für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens ein.

Da stellt sich die Frage, woher nun das Geld für diese nicht eingeplante Erhaltung herkommt?

Die Tarifverträge waren nicht nur für die zukünftigen Mitarbeiter des Werner Solebades wichtig, sondern auch für die anderen ausgegliederte GmbHs wie zum Beispiel die Werne Marketing GmbH, dessen Arbeit die CDU bekannterweise nicht wertzuschätzen weiß.

Auch ein Lehrschwimmbecken ist unbestritten wichtig und somit wird „Die Linke“ dieses bestimmt nicht einfach in der nächsten Ratssitzung ablehnen. Doch, da die CDU sich bei den Tarifverträgen so deutlich aus dem Fenster gelehnt hat, sehen „Die Linken“ nun die Notwendigkeit, dass solche Themen wieder gesamtheitlich auf den Prüfstand müssen.

Wenn der Rat dem Lehrschwimmbecken in der Ratssitzung im Dezember einfach zustimmt, macht dieser sich unglaubwürdig über den erklärten Sparwillen. Ebenso ist es ein Zeichen der geringen Wertschätzung gegenüber der arbeitenden Bevölkerung.

Man muss der CDU hier deutlich sagen, so macht man Politik unglaubwürdig. Anscheinend möchte die CDU von ihren eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.

Wir sollten die Mitarbeiter der Werner GmbHs schätzen und diesen einen Tarifvertrag für die vernünftige, zuverlässige und gute Arbeit geben. Des Weiteren sollten wir das Lehrschwimmbecken retten – auch wenn wir uns beides zurzeit nicht leisten können.

„Die Linke“ wird für den Erhalt des Lehrschwimmbeckens stimmen, wenn es auch Tarifverträge nach TVÖD für die stadteigenen GmbHs gibt.

Es liegt an der CDU, ob die Glaubwürdigkeit der Werner Politik auch morgen noch etwas wert ist. Wir können alle gespannt auf die Ratssitzung im Dezember schauen.

Wir brauchen eine konsequente politische Linie und keine wechselhafte Abenteuerpolitik, damit diese schöne Stadt nach 2020 noch lebens- und liebenswert ist.